La Sardana

 

website design software

Katalanische Kultur in kleinen und großen Schritten

Wenn vor Barcelonas Kathedrale plötzlich Leute ihre Taschen und Tüten zu einem Haufen türmen, sich darum im Kreis aufstellen und einander an den Händen fassen, dann bahnt sich da kein Ringelreigen für Erwachsene an, sondern eine Sardana. Für Katalanen ist sie mehr als ein Tanz, nämlich Ausdruck von Zusammengehörigkeit und Stärke. Während der Diktatur unter Franco verboten, gehört die Sardana heute wieder zur Alltagskultur der Stadt: Jung und Alt tanzen komplizierte Schrittkombinationen, die Uneingeweihten oft ein Rätsel bleiben.

Katalanischer Volkstanz

Die kreisenden Tänzer halten sich an den Händen und bewegen sich abwechselnd links und rechts herum, meistens langsam, manchmal auch mit schnelleren Sprüngen.

Die Schrittfolgen sind komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint, jede einzelne Bewegung muss abgezählt werden, um nicht aus dem Takt zu kommen. Der Tanz besteht grundsätzlich aus kurzen und langen Schritten, “curtsâ” und “llargsâ”, der Takt wird von einem erfahrenen Tänzer vorgegeben, der die Musik kennt und die Schrittfolge daran anpassen kann.

“La Sardana” Katalanischer Volkstanz

Die Musik

Begleitet werden die Tänzer von der sogenannten “Coblaâ”, das sind traditionell elf Musiker, die zwölf Instrumente spielen!

Fünf Holz- und fünf Blechbläser werden unterstützt von einem Kontrabass, der leitende Musiker spielt gleich zwei Instrumente auf einmal, nämlich das Flabiol, eine Flöte, mit der linken Hand, und das Tamborß, eine kleine Trommel, mit der Rechten.

quelle: wikipedia, adresse:http://de.wikipedia.org/wiki/Sardana

[Home] [Infos] [Bilder] [Umgebung] [Lage] [Preise] [Costa Brava] [Webcam] [La Sardana] [Impressum] [Flüge]